Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachten unter Palmen

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…. Zu mindestens verhält sich dieser weihnachtliche Gedanke in den europäischen Gebieten zu dieser Jahreszeit so. Dagegen ist es bei durchschnittlichen 30°C und Palmen am Strand doch sehr schwer in Weihnachtsstimmung zu kommen. Da helfen auch keine Weihnachtsartikel  in den Supermärkten oder festliche Beleuchtung an den Häusern. Dennoch ist auch im Jahre 2012 das Fest der Nächstenliebe vorhanden, was wir auch entsprechend gefeiert haben. Die meisten der Backpacker haben zwar schon das Hostel verlassen, allerdings ist ein kleiner Anteil hiergeblieben und bereitete am Morgen des 24. Dezembers das üppige Weihnachtsfestmahl vor. Hierbei handelte es sich vorwiegend um ein Allerlei aus den partizipierenden Nationen: schwedische Fleischbällchen, Garnelen, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Scampis, zwei reichlich bestellte Wurst-Käse-Platten und vieles mehr. Die andere Hälfte befand sich zu genannter Zeit noch einmal auf dem Weg zum Getränkemarkt, um die letzten flüssigen Lücken für die nächsten 48 Stunden zu schließen. Wir feierten dies Jahr nämlich an zwei Tagen Heilig Abend, weil wir in unseren Reihen auch Kanadier begrüßen durften und diese bekanntlich am 25. Dezember Bescherung feiern.  Nachdem das Festessen vorbereitet war, entschlossen wir den Ort gemäß Zeitplan an den Strand zu verlegen – da wurde dann auch mein erstes Bier geöffnet (11:43). Doch wer würde fahren? Schließlich waren unzählige Trinkspiele und jede Menge Alkohol im Gepäck. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an unsere kanadischen Freunde – 13 Partywillige hat man nur selten in einem Camping Van.  Dort angekommen, wurde der Weihnachtsbaum platziert, Teams aufgeteilt und dann durften die Weihnachtsspiele beginnen.


 Leider verlor „Team Deutschland“


 gegen den „Rest der Welt“,


was wir aber mit ein paar weiteren Bieren schmerzlichst verkraften konnten. Drei Stunden, gefühlten 200 Bier und unzähligen Wasserballschlachten später fuhren wir gegen vier Uhr nachmittags in das Hostel zurück. Nachdem das letzte Haar in Position gebracht, der Duft aufgelegt und die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum platziert wurden, fanden sich alle zum großen Festmahl am Tisch zusammen, unter uns auch unser Arbeitsgeber. 


Gegen 19 Uhr wurde dann die mit Spannung erwartete Bescherung durchgeführt. Jeder Teilnehmer wurde angehalten Geschenke im Wert von 20 Dollar zu kaufen, wobei die Anzahl der Geschenke nicht maßgebend war. So saßen wir erneut im Kreis und fingen an zu würfeln. Jeder Spieler mit einem Pasch durfte ein Geschenk auswählen, bis alle aufgeteilt waren. Danach startete die zweite zwölfminütige Phase des Spieles, in der mit einem Pasch Geschenke eines anderen gestohlen werden konnten. Letzten Endes hatte aber jeder Spieler mindestens ein Geschenk. Der Spaß war allen deutlich anzusehen. Das letzte Spiel für den ersten Tag unseres Marathons lautete dann Bierpon, wobei der Verlierer das gesamte Geschirr der beiden Festtage spülen sollte. Allerdings weiß Keiner mehr so genau, wer der Verlierer war. Die ersten 24 Stunden müssen dann irgendwann in der Nacht zu Ende gegangen sein, was sich zeitlich weder anhand von Bildern noch in Erinnerungen wiederrufen lässt.

Ausgewählte Bilder in einer kurzen Galerie sowie in chronologischer Reihenfolge, da nicht alle 210 hier dargestellt werden können und wollen:

Henrik - der schwedische Weihnachtsmann
Kanadier in Aktion - Travis






Kyle - Kanadier

Henrik (der Koch) und Viktor (Schwede)
Viktor mit Cousin Anton





Waren da vielleicht noch andere Spiele?



Das Buffet


Am nächsten Morgen wurde dann die gesamte Crew unsanft vom schwedischen Koch samt Wassereimer geweckt, schließlich sollte der Marathon ohne größere Pausen weitergehen. Nachdem das Frühstück durch Restetilgung des Vorabends abgetan war, ging es abermals mit Badehose und gefüllter Kühltasche an den Strand. Hier zeichneten sich allerdings nach einigen Stunden und weiteren Spielen die gesteigerten Leberwerte ab, weshalb der ein oder andere doch zu einem Mittagsschläfchen unter den Palmen gezwungen war. Die Sonne bedankte sich dafür natürlich mit einem herrlichen Sonnenbrand. Die muntere Hälfte versuchte sich dagegen am Kokosnusspflücken, was beim gefühlten 1000. Versuch auch endlich gelang. 

















Da es durch gesteigerter Flüssigkeitsaufnahme am Vortag nur schwerlichst zu annehmbaren Fotos kommen konnte, können leider, aus Rücksichtnahme zu den jeweiligen Personen, nur wenige Bilder veröffentlicht werden. Ich bitte um Verständnis. Dennoch war es ein absolut verrücktes und einmaliges Fest.



Mango Down!

Vom 26.11 – 23.12 war ich als Erntehilfe in der Mangoplantage von Rob Vennard  in der Nähe von Bowen unter Vertrag gestellt. Hier galt es bei Temperaturen zwischen 30 Grad im Schatten und 46 Grad in der Sonne den mit Cortison vollgepumpten Körper über neun Stunden von früh um 07.00Uhr bis Nachmittags 16.30Uhr vor äußerlichen Einflüssen zu schützen. Am ersten Tag werden alle Neulinge über die Gefahren aufgeklärt, was mir mit dem Satz entgegengebracht wurde: „Alles, aber auch wirklich alles versucht dich in Australien umzubringen – sogar das Obst!“ Erstens sind Mangos bekanntlich Früchte die auf Bäumen wachsen und in einem frühreifen Stadium geerntet werden, um bis zum Endkonsumenten frisch zu bleiben. Deshalb sind herabfallende Mangos von einer Höhe bis zu dreieinhalb Metern durchaus steinhart schmerzhaft und können unter Umständen blaue Flecke am ganzen Körper hervorrufen. Zweitens sind genannte Bäume mit jeglicher Tiervielfalt bestückt, weshalb es zügig zu einem Kontakt mit giftigen Tierchen kommen kann. Drittens versprüht die Frucht beim Abknicken des Stieles eine Säure in Konsistenz einer Seife, die schwere Verbrennungen verursachen und den unter Backpackern gefürchteten Mangoausschlag hervorrufen kann. Anfangs äußert er sich bei den Meisten in den Ellenbeugen und am Nacken, kann aber dennoch auf den ganzen Körper auswuchern. Lebensgefährlich ist er wahrscheinlich nur für Allergiker, ansonsten sieht man im schlimmsten Fall wie ein Boxer nach einem verloren Kampf aus – aufgequollen, angeschwollen, hochrot und sich ständig kratzend. Die Wissenden unter uns benutzen deshalb cortisonhaltige Medikamente und nicht die einfachen Allergikerpräparate. Cortison ist ein körpereigenes Hormon, wird in der Nebennierenrinde produziert, gehört zu den Glucocortidcoiden (genauer Corticosteroide) und steuert das Immunsystem. Deshalb ist das Mittel der Wahl neben ständigen Säubern mit Desinfektionstüchern in der Pause mit nachtragenden einschmieren mit Sonnencreme (um die Säure zu blocken) eben Creme und Tabletten mit Cortisoninhalt. Als hilfreich hat sich außerdem die heilende Wirkung des Salzwassers erwiesen. Vergleichbar ist diese Arbeite mit der der Paprika-, Chilli- oder Tomatenfarm nicht. Sie ist sogar angesichts der Positionswechsel umfangreicher und leichter. Bis zu sieben Personen arbeiten an einer Maschine, wobei einer an der Waschstraße steht, zwei auf der Maschine neben dem Fahrer stehen und die anderen drei auf dem Boden von unten zwischen den Bäumen die Mangos pflücken, die die Obenstehenden nicht erreichen. Schmerzen werden nur dann erreicht, wenn eine Obstfrucht den Körper ausversehen berührt oder der Fahrer einem dezent über den Fuß fährt – Gott sei Dank tragen wir Stahlkappenschuhe. Schmerzende Minuten können im Endeffekt zwar auch hier durch andauerndes hochschauen und angeln mit den Snippern (lange Stäbe, die an einem Ende einen Scherenkopf mit Klemme haben und an dem anderen ein Griff) auftreten, was jedoch kein Vergleich mit dem andauernden Rücken- und Beinschmerzen vom Paprikaernten ist. 

Der Shed, die Factory und die Sanitäranlagen (Blickpunkt vom Parkplatz)
Am 13 Tag in Folge kamen mir dann bei 37 im Schatten das erste Mal die Gedanken vielleicht vorzeitig zu kündigen, weil neben ersten Sichtigungen des „Mangorashes“ an meinem Körper auch noch Kopfschmerzen und neue Teammitglieder hinzukamen. Am Ende des Tages steht immer wieder die Frage im Raum „Ist es Hitzeausschlag, Mangoausschlag, oder was bedeuten die roten Flächen auf meinem Körper?“ Manchmal ist es auch einfach nur Sonnenbrand und davon nicht zu knapp. Allgemein wird gesagt, dass jeder Siebente allergisch auf die Seife der Mangos reagiert. Allerdings wird nicht gesagt, dass jeder Ausschlag bekommt. In der Zeit wo ich auf der Farm gearbeitet habe, haben es alle bis auf einen einzigen bekommen. Teilweise arbeiten bis zu 30 Backpacker gleichzeitig. Ebenso soll der Verzehr der süßen Früchte das Risiko um 30% steigern. Dennoch ist die Bezahlung ausreichend, um Geld anzusparen und die nächsten Wochen gen Süden die Ostküste entlang zu reisen. Die meisten reisen zu Weihnachten und Sylvester natürlich aus der Stadt – viele nach Thailand, Neuseeland und vor allem Sydney: Where u going? I´m leaving on a jetplane and i don´t know when i´ll be back again (Song aus Armageddon und gleichzeitig unser Teamsong).

Am 23.12 pflückten wir dann die letzten Früchte und waren exakt um zwölf Uhr mittags fertig. Anschließend sollten wir noch die eingesetzten Fahrzeuge reinigen, bevor sich der Eigentümer bei den verbliebenen Erntehelfern mit einem kleinen Grillbuffet und reichlich Bier bedankte.

Der Aufenthaltsbereich zum Zeitpunkt der Danksagung des Eigentümers
Henrik Larsson - unser Crewführer.
Sieben Helfer dürfen weiterhin bis Mitte/Ende Januar auf der Plantage helfen anfallende Arbeiten zu erledigen. Damit soll der Verkauf der Plantage im nächsten Jahr gewährleistet werden. Da ich einer der Glücklichen bin, bedeutet das für mich weiterhin Frühs um halb sechs aufstehen und bei sommerlichen Temperaturen unter den Mangobäumen zu arbeiten. Allerdings, und dass ist das Schöne an der Sache, werden keine Mangos mehr gepflückt. Zum Glück! Denn die Arbeit war doch letzten Endes sehr einfältig und damit langweilig. Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst, war übrigens der Mangoausschlag am allerletzten „Mangopflückarbeitstag“, was mich aber natürlich nicht von einem partyreichen Weihnachtsmarathon abhielt. Da es uns leider nicht gestattet war Fotos während der Arbeitszeit zu machen, sind nur wenige Bilder aus dieser Zeit entstanden und oftmals mit Handykameras, weshalb die Qualität gemindert ist.

Und was haben wir nach dem Feierabend gemacht?

Horseshoe Bay, Bowen, Queensland

Freitag, 9. Dezember 2011

nur kurz....

.... damit auch die LeserINNEN sich nicht wundern und denken es sei etwas passiert. Ich bin momentan jeden Tag arbeiten und haben in diesem Ort nicht die Möglichkeit an anständiges Internet heranzukommen. Dennoch werden alle Einzelheiten im nächsten Jahr nachgetragen - Ich danke um Verständnis :)

Freitag, 18. November 2011

Pain is weakness leaving my body...

oder auch anders gesagt, der härteste Fruitpicking Job in Australien - und ich hatte ihn auf zwei verschiedenen Farmen innerhalb einer Woche. Aktuell hat es mich nun zum Arbeiten in die Agrarstadt Bowen verschlagen, wo zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich Tomaten und Paprika geerntet werden. Ich tat letzteres. Kleine Info für alle Backpacker (aktuellen/zukünftigen): Arbeitet nie nach Bezahlung gegen Gewicht. Das ist einfach nur reinster Mord. Läuft alles wie geplant, fang ich ab kommenden Montag an Mangos zu pflücken. Abends wir am Strand BBQ mit Freunden abgehalten, wobei wir von Gemüse und Obst reichlich haben. Gekauft wird lediglich das Grillfleisch. In meinem Garten stehen neben Chillipflanzen und Lytcheebäumen noch Mango- und Wassermelonengewächse. Der Strand ist gerade einmal sieben Minuten Fussweg entfernt. Wären hier nicht unzählige Deutsche, würde mir das kleine Örtchen mit 10.500 Einwohnern recht gut gefallen. Übrigens - die größte Mango der Welt steht hier in Bowen und hat einen Durchmesser von 1.5 und ist zirka 3.5 Meter hoch (passendes Bild werde ich noch nachtragen). In Anbetracht der Tatsache, das der Ort so winzig ist, kann hier nur die Landschaft belichtet werden, die aber leider am anderen Ende der Stadt bzw 15 Kilometer entfernt liegt. Passende Impressionen sind hierfür natürlich auch demnächst zu betrachten.





P.S: für alle, die sich eine Postkarte gewünscht haben, dürfte in einer knappen Woche eine Überraschung im Briefkasten liegen :).

Montag, 7. November 2011

Das ist Cairns - die Perle von Queensland

Cairns liegt an der Ostküste eher nördliche gelegen und bildet somit den herrlich tropischen Abschluss des Great Barrier Reefs. Die Temperaturen sind zu dieser Jahreszeiten ganztäglich zwischen 28 und 35°C, wobei die Luftfeuchtigkeit jedoch nicht so hoch ist und das Wetter damit nicht so erschlagend wie in Darwin. Sind die ersten Ecken und Stunden in dieser Stadt verbracht, ist deutlich zu merken, dass dies die Partyhauptstadt am "Top-East-End" sein muss. Ausgehmöglichkeiten gibt es hier an jeder Ecke. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Angefangen über einen traumhaften Sandstrand entlang der Esplanade, über die örtliche Badelagune mitten im Hafen und im Hintergrund der Ozean bis hin zu öffentlich-kostenlosen Fitnessstudios und kostenlosen Abendbrot per Gutschein. Unter Umständen kann auch miterlebt werden, wie sich eine Hostelmitbewohnerin die Pulsadern aufschneidet, weil ihr Freund kurze Zeit vorher die Beziehung beendet hat. Es wimmelt vornehmlich von Backpackern, wobei die meisten Deutsch, Französisch und Englisch sind. Der Großteil macht hier Urlaub, um sich vom stressigen Alltag zu erholen. Im Allgemeinen präsentiert sich die Stadt sehr sportliche, touristenfreundlich, ist bei der Jobsuche aber eher auf Einheimische spezialisiert. Möchte man in einem Restaurant arbeiten, müssen teilweise schon einige einschnürrende Konditionen eingegangen  werden - aber da ich das ja nicht vorhabe, ist es okay :). Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in dieser Stadt nicht. Allerdings braucht es das auch nicht, weil die Atmosphäre einfach überwältigend ist. Ist man ein paar Kilometer in Richtung Norden der Stadt unterwegs, kann ein botanischer Garten besichtigt werden, der für Pflanzenliebhaber sicherlich keine Wünsche offen lässt. Neben der idylischen Ruhe und Partylaune der Stadt sind dennoch einige Gedenkstätten vorhanden, die an den zweiten Weltkrieg erinnern, so unter anderem ein Museum für die Atombombenabwürfe in Japan. Auch wenn in den nächsten Wochen die Regensaison über Cairns hereinbricht, tut es dem Ganzen keinen Abruch - schließlich wird man mit herrlichen Regenbögen über der Kulisse des Hafens belohnt. Zusammenfassend eignet sich die Stadt wohl sehr gut für einen kurzen Partyurlaub und zum rumhängen in der Sonne - typisch touristisch halt.







Ausblick von der Esplanade in Richtung Ozean bei Ebbe (Achtung Filter)

Samstag, 5. November 2011

Einmal von Darwin nach Cairns bitte...

Nach langer Zeit ist es jetzt mal wieder an der Zeit meinen Blog zu aktualisieren und wie angekündigt den abgehalten Roadtrip mit den besten Impressionen darzustellen. Federico und ich starteten am 26.10 von Darwin und erreichten unser Ziel am 4.11.
angegebene Distanz von 2851km, wobei es sicherlich noch 200 mehr waren
Bevor die Tour allerdings losging, konnte ich mir noch schnell eine australische Handynummer sichern, die ihr auf Anfrage gerne von mir haben könnt (weshalb mir niemand mehr auf die deutsche schreiben oder anrufen brauch). Das erste lustige Erlebnis hatten wir dann gleich zu Beginn unsere Tour, als wir zum Auffrischen unseres Proviants in einem Parkhaus parkten, was nicht für die Öffentlichkeit zugänglich war. Allerdings durften wir das Gebäude ohne die übliche Gebühr von 100€ wieder verlassen. Nachdem dann das Gefährt mit LPG aufgetankt war, verließen wir die Stadt Richtung Kakadu National Park, was das erste große Highlight unsere Tour darstellen sollte. Dort angekommen sah ich auch sofort das erste Känguru überhaupt - leider ein Totes. Mit der Zeit wurde es zum unansehnlichen Phänomen am Straßenrand. Die Tiere werden hier wie Haustiere gehalten und scheuen keine Menschen, was Pro und Kontra beinhaltet. Am Ende des ersten Tages erreichen wir ein Gebirgsplateu, was einen immensen Eindruck hinterlies.



Am zweiten Tag wurden dann ausschließlich Galerien mit Aboriginiegemälden begutachtet, wobei einige in geschlossenen Räumen und andere am Gesteinsgebirge waren.

Zum Abschluss des Tages mussten wir dann einige Dünen und ungepflasterten Wege überstehen, bevor ich dann den ersten Wasserfall meines Lebens beobachten konnte. In der Lagune wurde dann mit Sonnenuntergang und bis spät in die Nacht mit anderen Touristen gefeiert. Am kommenden Morgen erklimmten wir dann den Wasserfall, wobei folgendes Bild entstand:


Danach war der Kakadu National Park auch schon abgehackt und abschließend kann ich nicht verstehen, warum davon alle Touristen so schwärmen. Sicherlich hat jeder einen anderen Geschmack, aber dennoch sind viele Dinge auch kostenlos in anderen National Parks zu sehen - deshalb kein muss, aber ein kann. Übrigens war das unsere "Wetterkarte":
Unser Trip zog uns weiter in den Nitmiluk National Park. Ausser einer weiteren Bademöglichkeit in Mitten einer Gebirgslagune gabs hier allerdings nicht viel zu sehen, weshalb wir zum Mittag bei McDonalds in der Stadt Katherine einkehrten. Hier sind wir am nächsten Tag auch nochmal erschienen, um unsere Instant Win´s einzutauschen. Die Pommes Frites sind in Australien allerdings total versalzen, aber wen interessiert das schon, wenn man kostenlosen Internetzugang über W-Lan hat?

Unser nächster Haltepunkt war dann die Stadt Mataranka und der dazugehörige National Park Elsey. Hier gab es traumhafte Flussbademöglichkeiten, die sich allerdings als reinste Stinkerei entpuppten. Zu allem Überfluss gingen hier auch noch meine Badelatschen kaputt. In der zweiten Hälfte des National Parks gab es deinen einen atemberaubenden Regenwald zu sehen, der von Fledermäusen besiedelt ist, sogenannten Red-Fox. Bevor wir dann den Sonnenuntergang am Rande des Highways genossen, gönnte ich mir noch ein kleine Büchse Bier für 3.70€ - wahrscheinlich das letzte Mal bis Weihnachten.



Wie immer auf diesem Roadtrip sind wir sehr zeitig aufgestanden (6.30), haben alle Sachen zusammengepackt und wollten planmäßig fortfahren, als ein Reifenproblem unsere Pläne durchkreuzte. Da Sonntag war, hatten wir keine große Hoffnung auf eine geöffneteWerkstatt. Allerdings war das Glück auf unserer Seite und wir konnten für übertriebene 65€ einen Secondhand Reifen erstehen, den wir allerdings selber aufziehen und aufpumpem mussten. In den folgenden Tagen sollte diese Problem aber nochmals auftauchen, weshalb wir in einer größeren Stadt eine Werkstatt aufsuchten, die zwei Reifen für 66€ wechselten. Am nächsten Tag haben wir dann unsere Reise in Richtung Ostküste fortgesetzt und unterwegs die Höhlen des Camoonweal Caves National Park besichtigt. Entlang der Straße waren zahlreiche Buschbrände zu sehen, die teilweise gewollt und manchmal auch von der Natur erzwungen waren. Gegen Mittag trafen wir dann in der wohl stinkensten/grauesten Stadt von Australien ein --> Mount Isa. Allerdings muss auch gesagt werden, dass diese Stadt die größte allein produzierenste Mine beherbergt, was Kupfer, Zink und Silber angeht. Am folgenden Tag wurden haupsächlich Kilometer um Kilometer geschrubt. Der nächste Etappenpunkt war dann Townsville. 



Hier wurden die Vorräte aufgefrischt, billig bei Subway mittagessen und anschließend die erste Hälfte des Paluma Range National Park begutachtet. 


 Der absolute Höhepunkt war neben den Wasserfällen und der Badelagune "Franky - The Australian Brush Turkey". Ein Bild von ihm ist am Ende des Beitrages in der umfassenden Galerie zu begutachten. Am Ende des Tages haben wir uns leider verfahren, weshalb wir zurück nach Townsville mussten. Zum Glück war es auch das einzige Mal. Am nächsten Morgen betrachteten wir die andere Hälfte des Paluma Range National Parks, wo wir vorwiegend auf einen atemberaubenden Tropenwald trafen.


Einige kleine Wasserfälle waren auch hier enthalten. Später führte uns die Route entlang des Girringun National Parks, wo Besucher den "größten einzel-fallenden" Wasserfall begutachten können, manchmal sogar inklusive Regenbogen.


Schließlich erreichten wir dann die Ostküste und mir war es möglich, dass erste Mal Ostküstensand zu betreten. Leider ist Baden zur Zeit nicht möglich, weil auch hier die Qualen und Crocis das Wasser für sich behaupten. Im Hintergrund ist  Hinchinbrook Island zu sehen.


 Den Abend liesen wir dann an einer weiteren Lagune infront eines 
Wasserfalles (Murray Waterfall) ausklingen. Insgesamt sind sehr viele schöne Impressionen entstanden, die leider nicht alle über diese Plattform veröffentlicht werden können. Folgend eine Sammlung von Bildern, die ohne Zusammenhang vom Tagesablauf/Zeitgeschehen stehen.











Und hier noch ein Bild von meinem Reisepartner:

Wer findet den Fehler im Bild?