Leider verlor „Team Deutschland“
gegen den „Rest der Welt“,
was wir aber mit ein paar weiteren Bieren schmerzlichst verkraften konnten. Drei Stunden, gefühlten 200 Bier und unzähligen Wasserballschlachten später fuhren wir gegen vier Uhr nachmittags in das Hostel zurück. Nachdem das letzte Haar in Position gebracht, der Duft aufgelegt und die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum platziert wurden, fanden sich alle zum großen Festmahl am Tisch zusammen, unter uns auch unser Arbeitsgeber.
Gegen 19 Uhr wurde dann die mit Spannung erwartete Bescherung durchgeführt. Jeder Teilnehmer wurde angehalten Geschenke im Wert von 20 Dollar zu kaufen, wobei die Anzahl der Geschenke nicht maßgebend war. So saßen wir erneut im Kreis und fingen an zu würfeln. Jeder Spieler mit einem Pasch durfte ein Geschenk auswählen, bis alle aufgeteilt waren. Danach startete die zweite zwölfminütige Phase des Spieles, in der mit einem Pasch Geschenke eines anderen gestohlen werden konnten. Letzten Endes hatte aber jeder Spieler mindestens ein Geschenk. Der Spaß war allen deutlich anzusehen. Das letzte Spiel für den ersten Tag unseres Marathons lautete dann Bierpon, wobei der Verlierer das gesamte Geschirr der beiden Festtage spülen sollte. Allerdings weiß Keiner mehr so genau, wer der Verlierer war. Die ersten 24 Stunden müssen dann irgendwann in der Nacht zu Ende gegangen sein, was sich zeitlich weder anhand von Bildern noch in Erinnerungen wiederrufen lässt.
Ausgewählte Bilder in einer kurzen Galerie sowie in chronologischer Reihenfolge, da nicht alle 210 hier dargestellt werden können und wollen:
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| Henrik - der schwedische Weihnachtsmann |
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| Kanadier in Aktion - Travis |
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| Kyle - Kanadier |
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| Henrik (der Koch) und Viktor (Schwede) |
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| Viktor mit Cousin Anton |
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| Waren da vielleicht noch andere Spiele? |
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| Das Buffet |
Am nächsten Morgen wurde dann die gesamte Crew unsanft vom schwedischen Koch samt Wassereimer geweckt, schließlich sollte der Marathon ohne größere Pausen weitergehen. Nachdem das Frühstück durch Restetilgung des Vorabends abgetan war, ging es abermals mit Badehose und gefüllter Kühltasche an den Strand. Hier zeichneten sich allerdings nach einigen Stunden und weiteren Spielen die gesteigerten Leberwerte ab, weshalb der ein oder andere doch zu einem Mittagsschläfchen unter den Palmen gezwungen war. Die Sonne bedankte sich dafür natürlich mit einem herrlichen Sonnenbrand. Die muntere Hälfte versuchte sich dagegen am Kokosnusspflücken, was beim gefühlten 1000. Versuch auch endlich gelang.
Da es durch gesteigerter Flüssigkeitsaufnahme am Vortag nur schwerlichst zu annehmbaren Fotos kommen konnte, können leider, aus Rücksichtnahme zu den jeweiligen Personen, nur wenige Bilder veröffentlicht werden. Ich bitte um Verständnis. Dennoch war es ein absolut verrücktes und einmaliges Fest.











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